Prozentsatz-Gebührensatz je PayPal-Transaktionsart
F
Fixgebühr-Festbetrag je PayPal-Transaktionsart
PayPal-Gebühren 2026
Transaktionsgebühren nach Art
Transaktionsart
Fixgebühr
Prozent
Beispielgebühr
Waren & Dienstleistungen (DE)
0,35 €
2,49 %
2,84 € bei 100 €
PayPal Checkout / Standard (DE)
0,35 €
2,99 %
3,34 € bei 100 €
Mikrozahlung (DE, unter 5 €)
0,09 €
4,99 %
0,29 € bei 4 €
Freunde & Familie (DE)
0,00 €
0,00 %
0,00 € bei 100 €
Freunde & Familie (Int.)
0,99-3,99 €
5,00 %
3,99 € bei 100 €
Quelle: PayPal Merchant Fees Germany (https://www.paypal.com/de/business/paypal-business-fees), Stand 15.07.2026, geprüft am 20.08.2026. Individuelle Händlerkonditionen können abweichen.
Häufig gestellte Fragen zum PayPal-Gebühren-Rechner
Wie hoch sind die PayPal Gebühren in Deutschland?
In der PayPal-DE-Preisansicht vom 15. Juli 2026 beträgt die vom Rechner abgebildete Checkout-Standardgebühr 2,99 % des Transaktionsbetrags plus 0,35 € Festgebühr. Für „Waren und Dienstleistungen senden/empfangen“ nennt PayPal 2,49 % plus 0,35 €. QR-Code-Zahlungen liegen bei 0,90 % ohne Festgebühr. Ein Mikrozahlungstarif mit 4,99 % plus 0,09 € gilt nur nach Antrag und Genehmigung durch PayPal, nicht automatisch für Beträge unter 5 €. Freunde-und-Familie-Zahlungen sind im Inland kostenfrei und nur für private Zahlungen gedacht.
Wann ist eine PayPal Zahlung kostenfrei?
Persönliche Inlandstransaktionen beim Senden und Empfangen sowie Einkäufe und sonstige geschäftliche Zahlungen aus Käufersicht sind grundsätzlich kostenfrei, wenn keine Währungsumrechnung erforderlich ist. Für Verkäufer können bei geschäftlichen Transaktionen Gebühren anfallen. Freunde-und-Familie darf nur für private, nicht geschäftliche Zwecke verwendet werden.
Wie unterscheiden sich internationale PayPal Gebühren?
Internationale PayPal-Gebühren sind im Standardmodell höher als Inlandsgebühren: Zahlungen aus dem EWR in Euro oder Schwedischen Kronen werden wie inländische Zahlungen behandelt. Für Zahlungen aus Großbritannien rechnet der Rechner 4,28 % + 0,35 €, für andere internationale Märkte 4,98 % + 0,35 €. Bei „Waren und Dienstleistungen senden/empfangen“ können je nach Herkunftsmarkt andere internationale Zuschläge gelten. Eine Währungsumrechnung kann zusätzliche Gebühren verursachen. Bei persönlichen Freunde-und-Familie-Zahlungen fallen international 5 % an, mindestens 0,99 € und höchstens 3,99 € bei Abrechnung in Euro. Die konkreten Gebühren hängen von Zahlungsart, Markt und Währung ab.
Was sind PayPal Verkäufergebühren und wer zahlt sie?
PayPal Verkäufergebühren werden normalerweise vom empfangenen Betrag abgezogen. Welche Gebühr gilt, hängt vom Produkttyp und vom Herkunftsmarkt der Zahlung ab. Bei PayPal Checkout sind es im vom Rechner abgebildeten Standardmodell 2,99 % plus 0,35 €. Bei „Waren und Dienstleistungen senden/empfangen“ sind es 2,49 % plus 0,35 €. Ob du die Kosten in deinen Preis einkalkulierst, solltest du transparent vor der Transaktion festlegen.
Wie kann ich PayPal Gebühren sparen?
PayPal Gebühren sparen: 1) Nutze Freunde-und-Familie nur für private Zahlungen, niemals für Geschäfte. 2) QR-Code-Zahlungen können im geltenden Modell günstiger sein (0,90 %). 3) Vermeide unnötige Währungsumrechnungen. 4) Vergleiche bei größeren Beträgen eine Banküberweisung oder andere Zahlungsanbieter. 5) Prüfe bei hohem Volumen individuelle Händlerkonditionen. 6) Wiederkehrende Zahlungen haben keinen automatisch günstigeren Tarif; maßgeblich sind der konkrete Vertrag und das gewählte Produkt.
Wie funktioniert der PayPal-Käuferschutz und wann greift er?
Der Käuferschutz kann bei berechtigten Käufen greifen, wenn Artikel nicht ankommen oder erheblich von der Beschreibung abweichen. Voraussetzung ist grundsätzlich die Bezahlung über „Waren und Dienstleistungen“, nicht über Freunde und Familie. Es gelten Bedingungen, Fristen und Ausschlüsse der aktuellen PayPal-Käuferschutzrichtlinie. PayPal prüft den Fall und erstattet gegebenenfalls den Kaufpreis. Verkäufer sollten Versand- und Leistungsnachweise aufbewahren.
Welche Alternativen zu PayPal gibt es für Verkäufer?
Alternativen sind zum Beispiel Stripe, Klarna, Apple Pay, Google Pay, klassische Kartenzahlung, SumUp und Banküberweisung. Die Gebühren unterscheiden sich nach Land, Zahlungsart, Kartenherkunft, Rückbuchungsrisiko, Vertragsmodell und Transaktionsvolumen. Prüfe deshalb immer die aktuelle Preisliste des jeweiligen Anbieters, statt mit alten Beispielgebühren zu kalkulieren. Bei hohem Volumen lohnen individuelle Konditionen oder ein Payment-Service-Provider-Vergleich.
Wie rechne ich PayPal-Gebühren in meine Preise ein?
Um einen Nettobetrag X zu erhalten, berechne den erforderlichen Bruttobetrag: Brutto = (X + Festgebühr) ÷ (1 - Prozentsatz). Beispiel: 100 € netto bei 2,99 % + 0,35 €: Brutto = (100 + 0,35) ÷ 0,9701 = 103,44 €. Je nach Zahlungsart, Rundung und Vertrag kann das Ergebnis abweichen. Viele Händler kalkulieren Gebühren in ihre Preise ein.
Welche Angaben braucht die PayPal-Gebührenberechnung?
Benötigt werden Betrag, Währung, Land des Zahlungspartners, Transaktionstyp, geschäftliche oder private Zahlung, Gebührenmodell, Fixgebühr und mögliche Währungsumrechnung. Bei Händlern kommen Sonderkonditionen, Micropayment-Modelle und Rückerstattungen hinzu. Für eine saubere Kalkulation sollte der Rechner getrennt zeigen, welchen Betrag der Käufer zahlt und welcher Nettobetrag beim Verkäufer ankommt.
Warum kann die tatsächliche PayPal-Gebühr vom Rechner abweichen?
Abweichungen entstehen durch individuelle Händlerkonditionen, internationale Zahlungen, Währungsumrechnung, wechselnde Gebührenmodelle, Rückerstattungen, Streitfälle oder Sondertarife für kleine Zahlungen. Außerdem ändern Zahlungsanbieter ihre Preislisten gelegentlich. Deshalb ist der Rechner vor allem für Preisplanung und Plausibilitätsprüfung geeignet, während für die Buchhaltung die echte PayPal-Abrechnung zählt.