Berechne den passenden LED-Vorwiderstand aus Versorgungsspannung, LED-Spannung und LED-Strom. Inklusive Standardwert, echtem Strom und Verlustleistung.
LED, Spannung und Strom
Berechne den Vorwiderstand mit LED-Flussspannung, Strom und Leistungsreserve.
Vorwiderstand und Belastung
Ohmwert, Standardwert, Strom und Verlustleistung
Gib Spannung, LED-Daten und gewünschten Strom ein.
Ähnliche Rechner
Weitere Rechner aus der Kategorie "Technik & Informatik"
Versorgungsspannung-Spannung der Quelle, zum Beispiel 5 V oder 12 V.
UF
LED-Flussspannung-Typischer Spannungsabfall einer LED bei gewünschtem Strom.
IF
LED-Strom-Gewünschter Strom durch die LED-Reihenschaltung.
Typische LED-Flussspannungen
Die Werte sind grobe Praxisbereiche. Das Datenblatt deiner konkreten LED ist genauer.
LED-Typ
Typische Flussspannung
Typischer Strom
Hinweis
Rot, Standard-LED
1,8 bis 2,2 V
5 bis 20 mA
Häufig für Anzeigen und einfache Schaltungen.
Gelb oder Orange
1,9 bis 2,2 V
5 bis 20 mA
Ähnlich wie rote LEDs, trotzdem Datenblatt prüfen.
Grün
2,1 bis 3,3 V
5 bis 20 mA
Alte und moderne grüne LEDs können deutlich auseinanderliegen.
Blau oder Weiß
2,8 bis 3,4 V
5 bis 30 mA
Meist höhere Flussspannung als rote oder gelbe LEDs.
Infrarot
1,2 bis 1,5 V
20 bis 100 mA
Bei Fernbedienungen und Sensoren zählen Pulsstrom und Tastverhältnis.
Mehrere LEDs in Reihe addieren ihre Flussspannungen. Parallel geschaltete LEDs brauchen eigene Strombegrenzung pro Zweig.
Beispielrechnungen für LED-Vorwiderstände
Die Beispiele nutzen E24-Werte und zeigen, wie Versorgungsspannung und LED-Anzahl den Widerstand ändern.
Schaltung
Rechenwert
E24-Wert
Strom mit E24
Widerstandsleistung
5 V, rote LED, 20 mA
150,00 Ω
150,00 Ω
20,00 mA
60,000 mW
5 V, weiße LED, 15 mA
120,00 Ω
120,00 Ω
15,00 mA
27,000 mW
12 V, 3 rote LEDs, 20 mA
300,00 Ω
300,00 Ω
20,00 mA
120,000 mW
12 V, 2 blaue LEDs, 20 mA
290,00 Ω
300,00 Ω
19,33 mA
112,133 mW
Der nächste höhere Standardwert senkt den Strom leicht. Das ist bei Anzeige-LEDs meist die robustere Wahl.
Leistungsreserve für den Vorwiderstand
Der Widerstand muss nicht nur den Ohmwert treffen. Er muss die entstehende Wärme dauerhaft vertragen.
Berechnete Leistung
Praktische Reserve
Einordnung
bis 50 mW
0,125 W oder 0,25 W
Typisch für einzelne Anzeige-LEDs bei niedriger Spannung.
50 bis 125 mW
0,25 W
Solide Reserve für viele kleine Steckbrett- und Mikrocontroller-Schaltungen.
125 bis 250 mW
0,5 W
Der Widerstand kann spürbar warm werden. Abstand zu Kunststoffteilen prüfen.
über 250 mW
mindestens doppelte Leistung
Für dauerhaften Betrieb besser Bauform, Temperatur und Gehäusebelüftung prüfen.
Die Tabelle ist eine Praxisorientierung. Datenblatt, Umgebungstemperatur und Einbauort bleiben entscheidend.
Häufig gestellte Fragen zum LED-Widerstands-Rechner
Was berechnet der LED-Widerstands-Rechner?
Der Rechner bestimmt den Vorwiderstand für eine LED oder mehrere LEDs in Reihe. Er berücksichtigt Versorgungsspannung, Flussspannung, gewünschten LED-Strom und LED-Anzahl. Zusätzlich zeigt er Standardwiderstand, tatsächlichen Strom und Verlustleistung.
Warum braucht eine LED überhaupt einen Vorwiderstand?
Eine LED begrenzt ihren Strom nicht selbst zuverlässig. Kleine Spannungsänderungen können den Strom stark erhöhen. Der Vorwiderstand nimmt die überschüssige Spannung auf und macht aus der Versorgung eine einfache Strombegrenzung für kleine LED-Schaltungen.
Welche Formel nutzt der Rechner?
Die Formel lautet R = (Uversorgung minus ULED gesamt) / ILED. Bei mehreren LEDs in Reihe wird die Flussspannung jeder LED addiert. Der Strom wird in Ampere gerechnet, auch wenn du ihn im Formular bequem in mA eingibst.
Warum wählt der Rechner einen höheren E12- oder E24-Wert?
Standardwiderstände gibt es nur in abgestuften Reihen. Der nächsthöhere Wert ist meist die robustere Wahl, weil er den Strom leicht senkt. Ein niedrigerer Wert kann die LED heller machen, erhöht aber Wärme und Belastung.
Welche LED-Spannung soll ich eintragen?
Nimm die Flussspannung aus dem Datenblatt bei deinem gewünschten Strom. Wenn du nur eine grobe Angabe hast, kannst du für rote LEDs oft mit etwa 2 V rechnen, für weiße oder blaue LEDs eher mit etwa 3 V bis 3,3 V.
Wie viel Strom ist für eine LED sinnvoll?
Viele Anzeige-LEDs sind schon bei 2 mA bis 10 mA gut sichtbar. 20 mA ist eher ein klassischer Maximalwert für Standard-LEDs, nicht automatisch die beste Wahl. Für helle oder leistungsstarke LEDs zählt das Datenblatt.
Warum prüft der Rechner die Leistungsaufnahme des Widerstands?
Der Vorwiderstand wandelt Spannung in Wärme um. Wenn die berechnete Leistung nahe an der Belastbarkeit liegt, wird der Widerstand heiß oder fällt schneller aus. Darum empfiehlt der Rechner eine Leistungsreserve statt nur den Ohmwert.
Kann ich mehrere LEDs parallel mit einem Widerstand betreiben?
Das ist meist keine gute Idee. LEDs teilen sich den Strom nicht sauber, weil ihre Flussspannungen streuen. Eine LED kann mehr Strom ziehen als die andere. Besser ist ein eigener Vorwiderstand pro parallelem LED-Zweig.
Wann reicht ein Vorwiderstand nicht mehr aus?
Bei Leistungs-LEDs, stark schwankender Versorgung, hoher Wärmeentwicklung oder präziser Helligkeitsregelung ist eine Konstantstromquelle besser. Ein Vorwiderstand ist einfach und billig, aber nicht die beste Lösung für jede LED-Schaltung.
Warum kann die echte Helligkeit trotzdem abweichen?
LEDs haben Toleranzen bei Flussspannung, Lichtstärke und Temperaturverhalten. Auch Versorgungsspannung und Widerstandstoleranz spielen mit hinein. Der berechnete Wert ist deshalb ein solider Startpunkt, ersetzt aber keinen Test der echten Schaltung.