Modellorientierung, Stand Juli 2026. Destatis meldete für Mai 2026 einen Anstieg der Neubaupreise für Wohngebäude um 5,0 % gegenüber Mai 2025. Der amtliche Baupreisindex liefert keine absoluten Quadratmeterpreise. Grundstück, Erschließung und Baunebenkosten sind nicht enthalten.
Baunebenkosten beim Hausbau
Kostenposition
Anteil (ca.)
Bei 400.000 € Baukosten
Hinweis
Grundstückskosten
Separat
Stark regional
Größter Faktor in Städten
Grunderwerbsteuer
3,5-6,5 %
14.000-26.000 €
Bei verbundenen Verträgen können Baukosten zur Bemessungsgrundlage gehören
Notar + Grundbuch
1,5-2 %
6.000-8.000 €
Grundstück + evtl. Bauvertrag
Erschließungskosten
5.000-15.000 €
5.000-15.000 €
Strom, Wasser, Abwasser
Baugenehmigung
0,5-1 %
2.000-4.000 €
Je nach Kommune
Versicherungen
500-2.000 €/Jahr
1.000 €
Bauherrenhaftpflicht, Feuer
Außenanlagen
5-10 %
20.000-40.000 €
Garten, Zaun, Einfahrt
Modellwerte, Stand Juli 2026. Die Grunderwerbsteuer beträgt je nach Bundesland 3,5-6,5 %. Weitere Kosten sind mit lokalen Angeboten, Gebührenordnungen und dem konkreten Vertrag zu prüfen.
Häufig gestellte Fragen zum Hausbau-Kosten-Rechner 2026
Was kostet es, ein Haus zu bauen?
Als Modellorientierung setzt der Rechner je nach Ausstattung unterschiedliche Quadratmeterwerte an. Das sind keine amtlichen Durchschnittspreise. Destatis veröffentlicht Baupreisindizes statt bundesweiter absoluter Quadratmeterpreise. Im Mai 2026 lagen die Preise für den Neubau konventionell gefertigter Wohngebäude 5,0 % über Mai 2025. Grundstück, Nebenkosten, Region, Leistungsumfang und Ausstattung müssen projektspezifisch kalkuliert werden.
Welche Kostenfaktoren beeinflussen den Hauspreis?
Wichtige Faktoren sind Grundstückspreis, Wohnfläche, Bauweise und konkreter Leistungsumfang, Ausstattung, Effizienzstandard, Keller, Dachform, Architektur, Eigenleistung sowie regionale Material- und Handwerkerpreise. Bauweisen lassen sich nur bei vergleichbarer Planung und identischen enthaltenen Leistungen sinnvoll vergleichen.
Was sind typische Baunebenkosten?
Zum Modell gehören unter anderem Grunderwerbsteuer, Notar und Grundbuch, Planung, Genehmigung, Vermessung, Baugrundprüfung, Versicherungen, Baustrom, Bauwasser, Erschließung und Anschlüsse. Die Grunderwerbsteuer liegt je nach Bundesland bei 3,5-6,5 %. Für alle übrigen Positionen sind Grundstück, Vertrag, Honorarzone und Kommune maßgeblich. Der Rechner verwendet dafür nur pauschale Modellzuschläge.
Ist ein Fertighaus günstiger als ein Massivhaus?
Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Vergleiche Angebote nur bei gleicher Wohnfläche, Planung, Ausstattung, Energiequalität und identischem Leistungsumfang. Erdarbeiten, Bodenplatte oder Keller, Haustechnik, Außenanlagen und Bemusterungsänderungen können in Angeboten unterschiedlich enthalten sein. Der Bauweisenfaktor des Rechners ist deshalb nur eine Modellannahme.
Wie kann ich beim Hausbau sparen?
Vergleiche vollständige Leistungsverzeichnisse, reduziere unnötige Gebäudeecken und Sonderlösungen, priorisiere die Ausstattung und hole mehrere vergleichbare Angebote ein. Eigenleistungen solltest du nur mit realistischem Zeitbedarf, Materialkosten, Gewährleistungsfolgen und den Vorgaben von Finanzierung und Versicherung ansetzen.
Welche laufenden Kosten entstehen nach dem Bau?
Nach dem Bau fallen unter anderem Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Energie, Wasser und Abwasser, Abfallgebühren, Wartung und Instandhaltung an. Die Beträge hängen von Kommune, Tarif, Gebäudegröße, Technik und Verbrauch ab. Verwende aktuelle lokale Bescheide, Tarife und Wartungsangebote statt pauschaler Jahreswerte.
Was ist beim Grundstückskauf zu beachten?
Prüfe insbesondere Bebauungsplan, Baulasten, Bodenbeschaffenheit, Altlasten, Grundwasser, Erschließungsstand, Anschlusskosten, Grundbuch, Wegerechte, Lärm und Infrastruktur. Nutze für den Bodenwert den zuständigen Gutachterausschuss und für die Bebaubarkeit eine verbindliche fachliche Prüfung.
Wie lange dauert ein Hausbau?
Die Dauer hängt von Grundstück, Planung, Genehmigung, Vergabe, Bauweise, Ausbaustufe, Witterung und Verfügbarkeit der Gewerke ab. Verlange einen projektspezifischen Terminplan mit Abhängigkeiten, Abnahmen und realistischen Reserven. Pauschale Bauzeiten sind für die Kostenplanung nicht belastbar.
Welche Förderungen gibt es für den Hausbau?
Für Neubauten kommen je nach Vorhaben unter anderem die KfW-Programme 296 für klimafreundlichen Neubau im Niedrigpreissegment, 297 und 298 für klimafreundliche Wohngebäude sowie 300 für Wohneigentum für Familien in Betracht. Zusätzlich können Landes- und Kommunalprogramme gelten. Prüfe Förderfähigkeit, Einkommensgrenzen, technische Anforderungen und den vorgeschriebenen Antragszeitpunkt vor Projektbeginn direkt bei der Förderstelle.
Welche Objektangaben braucht der Hausbau-Kosten-Rechner 2026?
Der Rechner verwendet Wohnfläche, Grundstücksfläche, Grundstückspreis, Bauweise, Ausstattungsniveau, Keller und eine grobe Regionseinstufung. Er kennt weder Baugrund noch Planung, Effizienzstandard, Leistungsumfang oder lokale Angebote. Diese Angaben müssen für eine belastbare Projektkalkulation ergänzt werden.
Warum sollte ich regionale Werte im Hausbau-Kosten-Rechner 2026 nutzen?
Baukosten, Bodenwerte, Handwerkerpreise und Nachfrage unterscheiden sich stark nach Ort. Regionale Daten machen die Rechnung belastbarer als bundesweite Pauschalen.